Solidarität ist kein Wort – sie ist Handlung. Solidaritätserklärung für unsere Kolleginnen und Kollegen bei Jungheinrich am Standort Lüneburg

Der Ortsvorstand der IG Metall Alfeld-Hameln-Hildesheim, erklärt euch Kolleginnen und Kollegen von Jungheinrich am Standort Lüneburg seine Solidarität.

Grupenbild des Ortsvorstandes der IG Metall Geschäftsstelle Alfeld-Hameln-Hildesheim. Januar 2025.

29. Januar 2026 29. Januar 2026


Ihr setzt euch aktuell gegen die unverständlichen Schließungspläne von Jungheinrich für euren Standort ein. Was hier geschieht, betrifft nicht nur euch. Es ist Ausdruck einer weitreichenden Änderung der langgelebten Sozialpartnerschaft. Das geht uns alle an.

Angriffe auf Würde, Rechte oder Lebensbedingungen von Belegschaften, welche über Jahre, wie in eurem Fall das Familienunternehmen Jungheinrich nach vorne brachten und bis heute rentabel machen, sind Angriffe auf unser aller Zusammenleben. Deshalb dürfen wir nicht still, nicht neutral und nicht passiv bleiben.

Wenn Anstand und Verantwortung der Gewinnsucht von Arbeitgeber weicht, müssen wir laut werden. Euer Weg ist der einzig richtige Weg, damit Jungheinrich endlich zurück an den Verhandlungstisch kommt. Das „laut werden“ macht ihr für uns alle sehr beeindruckend!

Ihr habt am 20.11.2025 euren unbefristeten Streik begonnen. Wir dürfen in den sozialen Medien euren Arbeitskampf, eure Entschlossenheit und euren Zusammenhalt verfolgen, was uns alle sehr beeindruckt! Wir stehen solidarisch hinter euch, für Zusammenhalt statt Spaltung, für kollektive Stärke statt Vereinzelung und für entschlossenen Widerstand gegen das Verhalten eures Arbeitgebers.

Solidarität heißt gemeinsam. Solidarität heißt handeln. Solidarität heißt Zukunft. Wir stehen solidarisch an eurer Seite.