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Bosch: Kampf für den Erhalt von Arbeitsplätzen
Der Stellenabbau in den Bosch-Betrieben in Hildesheim geht weiter
Diesmal soll es um den Geschäftsbereich MA (Mobility Aftermarket, ehemals Kundendienst Bereich) gehen.
Privat
12. Januar 202612. Januar 2026
Robert Bosch GmbH plant einen weiteren Stellenabbau im Bosch Entwicklungscenter in Hildesheim. Diesmal soll es um den Geschäftsbereich MA (Mobility Aftermarket, ehemals Kundendienst Bereich) gehen. Die Beschäftigten kämpfen solidarisch bundesweit für den Erhalt.
Der Arbeitgeber hat den Mitarbeitenden im September verkündet, den „fertigenden“ Bereich des MA (also dort wo die Reparaturen und Remanufacturing Aktivitäten stattfinden) in Hildesheim bis Ende 2026 aufgeben zu wollen. Hiervon sind rund 60 der etwa 100 Mitarbeitenden betroffen. Der Arbeitgeber begründet diese Entscheidung damit, dass er aus Kostengründen das Remanufacturing Geschäft nach Braga (Portugal) verlagern will und das Reparatur Geschäft ganz aufgibt.
Verbleiben soll nur ein kleiner Teil, der sich um „Globale Funktionen“ kümmert. Allerdings soll es in Zukunft auch in diesem Bereich keine Nachbesetzungen geben.
Die Gespräche mit dem Betriebsrat laufen bereits seit Oktober 2025. Die Mitarbeitenden in dem Bereich wollen sich dieses nicht so einfach gefallen lassen und plädieren für einen Kompromiss. Am 09.12.2025 fand in Karlsruhe (Hauptsitz des MA) eine Wirtschaftsausschusssitzung statt. Die Kolleginnen und Kollegen des MA aus Hildesheim und Vertreter des Betriebsrates sind an diesem Tag mit einer 14-köpfigen Delegation nach Karlsruhe gereist, um die Gelegenheit zu nutzen mit den Bereichsvorständen des MA zu sprechen.
In diesem Gespräch haben die Kolleginnen und Kollegen den Herren der Leitung ihre Sicht der Dinge nahegelegt und mögliche Kompromisse, die sogar für den gesamten Bosch lohnend sein könnten, aufgezeigt.